Be­schneid­ung (Zirkumzision)

Zirkum­zision

minimal-invasiv

Ablauf

in Kurzform

1

Beratung

Besprechung der Gründe, Risiken und Erwartungen mit unserem Facharzt.

2

Operation

Entfernung der Vorhaut durch einen präzisen Schnitt; Blutstillung und eventuelle Verwendung von Nähten.

3

Erholungsphase

Schwellungen und leichte Beschwerden klingen nach einigen Tagen ab; vollständige Heilung dauert etwa 4-6 Wochen. Regelmäßige Nachkontrollen zur Überwachung des Heilungsprozesses.

Resultat

Verbesserte Hygiene
Die Entfernung der Vorhaut erleichtert die Reinigung des Penis, was zu einer geringeren Ansammlung von Smegma und einem geringeren Risiko für Infektionen führt.

Linderung medizinischer Probleme
Probleme wie Phimose (Vorhautverengung) oder Balanitis (Entzündung der Eichel) können durch eine Beschneidung effektiv behandelt werden.

Ästhetische und funktionale Verbesserung
Viele Männer und ihre Partner finden das Aussehen des beschnittenen Penis ansprechender, und es kann zu einer verbesserten sexuellen Zufriedenheit führen.

Prävention bestimmter Erkrankungen
Beschneidungen können das Risiko von Peniskrebs und, in einigen Fällen, Gebärmutterhalskrebs bei Partnerinnen reduzieren.

Teilweise oder vollständige Entfernung der Vorhaut

Die Beschneidung eines erwachsenen Mannes, auch Zirkumzision genannt, ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Vorhaut des Penis teilweise oder vollständig entfernt wird. Diese Prozedur kann aus medizinischen, religiösen oder persönlichen Gründen durchgeführt werden. Medizinisch kann eine Beschneidung notwendig sein, um Probleme wie Phimose (eine Verengung der Vorhaut), wiederkehrende Infektionen oder andere gesundheitliche Beschwerden zu behandeln. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose und erfordert eine kurze Erholungszeit. Eine sorgfältige Beratung und Nachsorge sind entscheidend, um optimale Ergebnisse und eine schnelle Genesung zu gewährleisten.

Hauptsächliche Beweggründe für die Beschneidung eines erwachsenen Mannes

Diese positiven Resultate und Beweggründe zeigen, dass die Beschneidung aus verschiedenen legitimen und oft miteinander verbundenen Gründen durchgeführt werden kann, um sowohl gesundheitliche als auch persönliche Vorteile zu erzielen.

 

Medizinische Gründe

Phimose: Eine Vorhautverengung, die das Zurückziehen der Vorhaut erschwert oder unmöglich macht, kann durch Beschneidung gelöst werden.

Balanitis: Wiederkehrende Entzündungen der Eichel und der Vorhaut können durch eine Beschneidung verhindert werden.

Harnwegsinfektionen: Männer mit häufigen Harnwegsinfektionen können von einer Beschneidung profitieren.

Religiöse und kulturelle Gründe

Religiöse Praktiken: Einige Religionen, wie das Judentum und der Islam, sehen die Beschneidung als wichtiges religiöses Ritual an.

Kulturelle Traditionen: In bestimmten Kulturen ist die Beschneidung eine übliche Praxis und ein Teil des kulturellen Erbes.

Hygienische und präventive Gründe

Verbesserte Hygiene: Eine einfachere Reinigung des Penis kann das Risiko von Infektionen und unangenehmen Gerüchen reduzieren.

Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten: Studien haben gezeigt, dass beschnittene Männer ein geringeres Risiko für bestimmte sexuell übertragbare Krankheiten haben.

Ästhetische und sexuelle Gründe:

Ästhetische Präferenzen: Manche Männer und ihre Partner bevorzugen das Aussehen eines beschnittenen Penis.

Sexuelle Funktion: Einige Männer berichten von einer verbesserten sexuellen Funktion und Zufriedenheit nach der Beschneidung.

Ausführliche Beschreibung einer Beschneidung eines erwachsenen Mannes

Die folgende Beschreibung bietet einen umfassenden Überblick über den Ablauf einer Beschneidung bei einem erwachsenen Mann und hebt die wichtigsten Schritte und Überlegungen hervor, die für einen erfolgreichen und sicheren Eingriff erforderlich sind.

1

Beratung und Vorbereitung

Beratungsgespräch: Der Patient trifft sich mit unserem Facharzt, um die Gründe für die Beschneidung zu besprechen, sei es aus medizinischen, religiösen oder persönlichen Gründen. Der Arzt erklärt den Ablauf des Eingriffs, mögliche Risiken und Komplikationen sowie die erwarteten Ergebnisse.

Voruntersuchungen: Eine körperliche Untersuchung und eventuell notwendige Bluttests werden durchgeführt, um die allgemeine Gesundheit des Patienten sicherzustellen.

Anästhesieplanung: Der Patient bespricht die Anästhesieoptionen mit dem Arzt. In der Regel wird eine lokale Betäubung angewendet, in einigen Fällen kann auch eine Vollnarkose gewählt werden.

2

Vorbereitung des Eingriffs

Reinigung und Desinfektion: Der Genitalbereich wird gründlich gereinigt und desinfiziert, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Markierung: Der Arzt kann den Bereich markieren, um die genaue Schnittführung zu planen.

3

Durchführung der Operation

Anästhesie: Der Patient erhält eine lokale Betäubung oder Vollnarkose, um Schmerzen während des Eingriffs zu verhindern.

Schnittführung: Der Arzt macht einen präzisen Schnitt entlang der Vorhaut, um sie zu entfernen. Es gibt verschiedene Techniken zur Durchführung der Beschneidung, wie die dorsale Schlitzeinführung oder die Zirkuläre Inzision.

Entfernung der Vorhaut: Die Vorhaut wird entfernt, entweder teilweise oder vollständig, je nach den Bedürfnissen und Wünschen des Patienten.

Blutstillung: Blutgefäße werden verödet oder abgebunden, um die Blutung zu kontrollieren.

Verschluss: Die Wundränder werden mit feinen Nähten verschlossen, oft werden resorbierbare Fäden verwendet, die sich von selbst auflösen.

4

Nachsorge

Wundversorgung: Ein steriler Verband wird angelegt, um die Wunde zu schützen.

Schmerzmanagement: Schmerzmittel und gegebenenfalls Antibiotika werden verschrieben, um Schmerzen zu lindern und Infektionen vorzubeugen.

Anweisungen zur Wundpflege: Der Patient erhält detaillierte Anweisungen zur Pflege der Wunde, einschließlich der Vermeidung von körperlicher Anstrengung und sexueller Aktivität für mehrere Wochen.

Kontrolluntersuchungen: Regelmäßige Nachkontrollen werden geplant, um den Heilungsverlauf zu überwachen und sicherzustellen, dass keine Komplikationen auftreten.

5

Erholungsphase

Schwellungen und Blutergüsse: In den ersten Tagen nach dem Eingriff können Schwellungen und Blutergüsse auftreten, die normalerweise innerhalb einer Woche abklingen.

Wundheilung: Die vollständige Heilung dauert etwa 4-6 Wochen. Während dieser Zeit sollte der Patient enge Kleidung vermeiden und den Bereich sauber und trocken halten.

Fadenentfernung: Falls nicht resorbierbare Fäden verwendet wurden, müssen diese nach etwa einer Woche entfernt werden.

6

Langfristige Ergebnisse

Vorteile: Viele Männer berichten von einer verbesserten Hygiene und einer verringerten Anfälligkeit für Infektionen nach der Beschneidung.

Sexuelle Aktivität: Nach der vollständigen Heilung kann der Patient zu seiner normalen sexuellen Aktivität zurückkehren, wobei viele berichten, dass die Empfindlichkeit erhalten bleibt oder sogar verbessert wird.

Dr. med. Ewgeni Rosengrün
Facharzt für Urologie

„Ob aus funktionellen, medizinischen oder persönlichen Gründen, bei uns sind Sie für eine Beschneidung in besten Händen.“

KURZINFOS ZUR METHODE

Dauer

auf Anfrage

Narkose/-Anästhesie

Vollnarkose

Klinik­­aufenthalt

auf Anfrage

Nach­behandlung

auf Anfrage

Arbeits­fähigkeit

auf Anfrage

Gesell­schafts­­fähigkeit

auf Anfrage

Kontroll­­unter­suchungen

auf Anfrage