Besprechung des Eingriffs und der Erwartungen mit unserem Facharzt.
Verabreichung von lokaler Betäubung.
Durchtrennen und Abbinden oder Entfernen der Samenleiter durch kleine Schnitte im Hodensack.
Verschluss: Verschließen der Schnitte mit Nähten oder Kleber.
Das unmittelbare Resultat einer Vasektomie ist die Unterbrechung des Spermientransports durch die Samenleiter. Dies bedeutet, dass nach dem Eingriff keine Spermien mehr im Ejakulat vorhanden sind, was eine dauerhafte Empfängnisverhütung bewirkt.
Allerdings bleibt der Patient unmittelbar nach der Operation noch für einige Zeit fruchtbar, da sich noch Spermien in den Samenleitern befinden können. Es wird empfohlen, zusätzliche Verhütungsmethoden zu verwenden, bis eine Nachuntersuchung (normalerweise nach einigen Wochen) bestätigt, dass keine Spermien mehr im Ejakulat vorhanden sind.
Eine Vasektomie, auch als Sterilisation beim Mann bekannt, ist ein chirurgischer Eingriff zur dauerhaften Empfängnisverhütung. Dabei werden die Samenleiter, die Spermien von den Hoden in die Harnröhre transportieren, durchtrennt, abgebunden oder entfernt. Dies verhindert, dass Spermien in das Ejakulat gelangen, wodurch eine Befruchtung unmöglich wird. Die Vasektomie ist eine effektive und dauerhafte Methode zur Geburtenkontrolle und hat keinen Einfluss auf die sexuelle Funktion oder das hormonelle Gleichgewicht des Mannes.
Der folgende ausführliche Ablauf zeigt die einzelnen Schritte und Überlegungen, die mit einer Vasektomie verbunden sind, und betont die Wichtigkeit einer sorgfältigen Planung und Nachsorge für einen erfolgreichen Eingriff.
Beratungsgespräch: Der Patient trifft sich mit einem Urologen, um die Gründe für die Vasektomie, den Ablauf des Eingriffs, mögliche Risiken und Komplikationen sowie die Erfolgsrate und Dauerhaftigkeit der Methode zu besprechen.
Aufklärung: Der Arzt klärt den Patienten über die irreversible Natur des Eingriffs und die Möglichkeit alternativer Verhütungsmethoden auf.
Voruntersuchungen: Eine körperliche Untersuchung wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Patient für den Eingriff geeignet ist.
Anästhesieplanung: Die Vasektomie wird in der Regel unter lokaler Betäubung durchgeführt, sodass der Patient wach bleibt, aber keine Schmerzen empfindet.
Vorbereitung des Operationsbereichs: Der Hodensack und die Umgebung werden rasiert und desinfiziert, um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Anästhesie: Der Arzt injiziert ein lokales Betäubungsmittel in den Hodensack, um die Schmerzempfindung während des Eingriffs zu unterdrücken.
Schnitt oder No-Skalpell-Technik:
Konventionelle Methode: Der Arzt macht zwei kleine Schnitte auf beiden Seiten des Hodensacks, um Zugang zu den Samenleitern zu erhalten.
No-Skalpell-Methode: Der Arzt verwendet ein spezielles Instrument, um winzige Einstiche zu machen, durch die die Samenleiter erreicht werden. Diese Methode verursacht weniger Blutungen und schnellere Heilung.
Durchtrennen der Samenleiter: Die Samenleiter werden durchtrennt, ein kleines Stück wird entfernt, und die Enden werden abgebunden oder verödet. Dies verhindert, dass Spermien in die Harnröhre gelangen.
Verschluss: Die Schnitte oder Einstiche werden mit selbstauflösenden Nähten oder Hautkleber verschlossen.
Erholungsphase: Der Patient wird für kurze Zeit überwacht und kann normalerweise noch am selben Tag nach Hause gehen.
Schmerzmanagement: Schmerzmittel werden verschrieben, um postoperative Beschwerden zu lindern. Es wird empfohlen, den Hodensack zu kühlen und enge Unterwäsche zu tragen, um Schwellungen zu reduzieren.
Wundpflege: Der Patient erhält Anweisungen zur Pflege der Wunden, einschließlich des Vermeidens von anstrengenden Aktivitäten und Geschlechtsverkehr für etwa eine Woche.
Nachkontrollen: Der Patient muss nach einigen Wochen eine oder mehrere Spermaproben abgeben, um sicherzustellen, dass keine Spermien mehr vorhanden sind und die Vasektomie erfolgreich war.
Dauerhafte Empfängnisverhütung: Nach Bestätigung der Abwesenheit von Spermien im Ejakulat ist die Vasektomie eine äußerst effektive und dauerhafte Verhütungsmethode.
Keine Auswirkungen auf sexuelle Funktion: Die Vasektomie beeinträchtigt weder die Erektionsfähigkeit noch das sexuelle Verlangen. Die Produktion von Hormonen und der Ejakulatvolumen bleiben nahezu unverändert, da die Spermien nur einen kleinen Teil des Ejakulats ausmachen.
Komplikationen und Risiken: Komplikationen sind selten, können aber Blutergüsse, Infektionen oder chronische Hodenschmerzen umfassen. Diese sind in der Regel leicht behandelbar.
„Dauerhafte Verhütung, einfach und sicher durch unsere Vasektomie.“
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