Stoss­wellen­behandlung

bei erektiler Dysfunktion (ED)

non-invasiv

Ablauf

in Kurzform

1

Beratungsgespräch

Besprechung der Symptome und medizinischen Vorgeschichte
Aufklärung über den Ablauf.

2

Therapie

Der Patient wird in eine bequeme Position gebracht
Auf den Behandlungsbereich (Penis) wird spezielles Gel aufgetragen, um den Kontakt der Stoßwellen zu verbessern

Der Arzt platziert den Applikator auf verschiedenen Bereichen des Penis

Niedrigenergetische Stoßwellen werden in mehreren Sitzungen, oft 6-12, über mehrere Wochen hinweg angewendet

3

Nachsorge

Keine spezielle Nachsorge erforderlich
Patienten können sofort zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren

Resultat

Die Stoßwellentherapie bei erektiler Dysfunktion kann eine verbesserte Erektionsfähigkeit und eine gesteigerte Durchblutung des Penis bewirken. Dies führt zu einer erhöhten sexuellen Zufriedenheit und einer besseren Lebensqualität.

Die effektive Methode zur Rückgewinnung starker Erektionen

Die Stoßwellentherapie bei erektiler Dysfunktion (ED) ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode, die darauf abzielt, die Durchblutung des Penis zu verbessern. Diese Therapie nutzt niedrigenergetische Stoßwellen, um die Bildung neuer Blutgefäße zu stimulieren und die vorhandene Durchblutung zu optimieren.

Dies kann zu einer verbesserten erektilen Funktion führen, insbesondere bei Männern, die auf medikamentöse Behandlungen nicht ansprechen oder nach alternativen Therapien suchen. Stoßwellentherapie bietet eine vielversprechende Option mit wenigen Nebenwirkungen und kann die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessern.

  • Typischerweise umfasst die Therapie mehrere Sitzungen, die sich über einige Wochen erstrecken. Jede Sitzung dauert etwa 15-20 Minuten.
  • Es sind keine speziellen Vorbereitungen oder Nachsorgemaßnahmen erforderlich, und die Patienten können sofort zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren.

Die Stoßwellentherapie bietet eine vielversprechende Option für Männer, die auf traditionelle medikamentöse Behandlungen nicht ansprechen oder nach alternativen Therapien suchen. Sie hat wenige Nebenwirkungen und kann die erektile Funktion auf natürliche Weise verbessern.

Spezielle Stosswellen als Therapie bei Erketionsstörungen

Die Stosswellentherapie gegen Erektionsstörungen wird bei einigen Ausgangssituationen als eine Art Wundermittel gegen Impotenz beschrieben. Sie stellt eine wertvolle Alternative oder Ergänzung in einem Therapiekonzept dar. Deshalb gehört die niedrigenergetische extrakorporale Stosswellentherapie zu einer oft verwendeten Methode bei MALECOR. Lesen Sie hier alles Wichtige und wie die Therapie genau funktioniert.

Was versteht man unter Stosswellen­therapie?

Wahrscheinlich haben Sie schon einmal davon gehört, dass Nierensteine oder Gallensteine in vielen Fällen bei einem nicht operativen Eingriff mit Schockwellen zertrümmert werden können?

Auf diesem Verfahren beruht auch die Stosswellentherapie gegen Erektionsstörungen. Der größte Unterschied: Bei der Behandlung von Erektionsstörungen wird nur ungefähr ein Zehntel der Energie eingesetzt, die bei der Zertrümmerung von Nieren- oder Gallensteinen eingesetzt wird, denn bei dieser Therapie soll ja nichts zu zertrümmert werden.

Diese schonende Form der Stosswellentherapie wird daher als niedrigenergetische extrakorporale Stosswellentherapie oder LESWT bezeichnet. Die Abkürzung LESWT steht für Low Energy Shock-Wave Therapy.

Wie wirkt die Stosswellentherapie bei Erektionsproblemen?

Die Idee für die Stosswellentherapie stammt aus der Herzmedizin, genauer gesagt aus der Behandlung und Vorbeugung von Herzenge (Angina pectoris). Herzenge wird, ähnlich wie bei sehr vielen Fällen der Erektionsstörungen durch Durchblutungsstörungen verursacht. Im Fall des Herzens geht es vor allem um die sehr feinen Koronararterien, die das Herz versorgen. Im Fall von Erektionsstörungen sind funktionseingeschränkte Penisarterien Ziel der Behandlung.

Die Stosswellentherapie kann bewirken, dass verengte oder geschwächte Blutgefäße sich dauerhaft erholen. Dieser Effekt entsteht, indem die Stosswellen die Ausschüttung eines wichtigen Wachstumsstoffes anregen. Dieser Botenstoff namens Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) begünstigt das Wachstum und die Neubildung von Endothel- und Muskelzellen. Endothelzellen kleiden die Blutgefäße von innen aus und sind für eine gesunde Funktion der Blutgefäße unerlässlich.

Die vermehrte Bildung von Muskelzellen erhöht die Kontraktionsfähigkeit der Blutgefäße – und damit deren Funktion.

Im Ergebnis bewirkt die Stosswellentherapie, dass bestimmte Formen von durchblutungsbedingten Erektionsstörungen nicht nur gemindert, sondern geheilt werden können.

Was passiert genau im Penis?

Die Stoßwellentherapie ist eine innovative, nicht-invasive Behandlungsmethode, die bei Männern mit erektiler Dysfunktion (ED) eingesetzt wird. Hier ist eine detaillierte Erklärung, was dabei genau im Penis passiert:

1

Anwendung der Stoßwellen

  • Ein spezielles Gerät erzeugt niedrigenergetische Stoßwellen.
  • Diese Stoßwellen werden über einen Applikator gezielt auf den Penis übertragen.
2

Biologische Reaktionen

  • Mikrotraumen: Die Stoßwellen erzeugen winzige, kontrollierte Mikrotraumen im Penisgewebe. Diese Mikroverletzungen sind nicht schmerzhaft und regen den Heilungsprozess an.
  • Angiogenese: Die Mikrotraumen stimulieren die Freisetzung von Wachstumsfaktoren, die die Bildung neuer Blutgefäße fördern (Angiogenese). Neue Blutgefäße verbessern die Durchblutung des Penis.
3

Verbesserung der Durchblutung

  • Zellreparatur und -regeneration: Die Stoßwellen fördern die Reparatur und Regeneration von geschädigtem Gewebe, was zu einer besseren Funktion des Penisgewebes führt.
  • Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO): Die Therapie kann die Produktion von Stickstoffmonoxid erhöhen, einem Molekül, das die Blutgefäße entspannt und die Durchblutung fördert.
4

Regeneration des Gewebes

  • Nachhaltige Verbesserung der Erektion: Durch die verbesserten Blutgefäße und die regenerierten Gewebe können Männer eine verbesserte Erektionsfähigkeit erleben.
  • Erhöhte sexuelle Zufriedenheit: Die Therapie kann zu einer gesteigerten sexuellen Zufriedenheit und einer verbesserten Lebensqualität führen.
5

Langfristige Effekte

  • Neovaskularisation: Die Bildung neuer Blutgefäße verbessert die Blutversorgung des Penis, was entscheidend für eine feste und langanhaltende Erektion ist.
  • Erweiterung vorhandener Gefäße: Stoßwellen können auch dazu beitragen, bestehende Blutgefäße zu erweitern und ihre Funktion zu verbessern.

Dr. med. Timo Bartels
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Dr. med. Ewgeni Rosengrün
Facharzt für Urologie

„Stoßwellen­therapie: Natürliche Kraft für eine starke Erektion und ein erfülltes Liebesleben.“

KURZINFOS ZUR METHODE

Dauer

auf Anfrage

Narkose/-Anästhesie

keine

Klinik­­aufenthalt

kein

Nach­behandlung

3-6 Sitzungen à 20 min

Arbeits­fähigkeit

sofort

Gesell­schafts­­fähigkeit

sofort

Kontroll­­unter­suchungen

auf Anfrage

Völlig schmerzlos und schnelle Resultate

Stosswellen werden in unterschiedlichen Arealen in den Penis appliziert.

Völlig schmerzlos und schnelle Resultate

Stosswellen werden in unterschiedlichen Arealen in den Penis appliziert.

Perfekte Methode zur Regeneration und Vitalisierung der Blutgefäße im Penis

VERNEGTE ODER GESCHWÄCHTE BLUTGEFÄSSE SIND OFT AUSLÖSER EINER EREKTILEN DYSFUNKTION.

Im Laufe des Alters verändern sich die Blutgefäße im Penis. Verengungen oder Schwächungen führen dazu, dass die für eine stabile und lang anhaltende Erektion  notwendige Durchblutung nicht oder nur bedingt zustande kommt.

SPEZIELL ABGESTIMMTE STOSSWELLEN

Die Stosswellen sind hinsichtlich ihrer Impulsenergie perfekt auf die Behandlung von Blutgefäßen im Penis abgestimmt.

HEILUNG UND RESTRUKTURIEUNG

Die Wirkung der Stoßwellen reichen von der Heilung von Gefäßverengungen und zur Bildung neuer Blutgefäße. Diese körperlichen Resultate ermöglichen stabile und haltende Erektionen.

Penis im
unerigierten
Zustand

Schwellkörper (Blutgefäße)
X
im unerigierten Zustand im Quersschnitt
Schwellkörper (Blutgefäße)
X
im unerigierten Zustand

Penis im
erigierten
Zustand

Vorteile der Stoßwellen­therapie

Die Stoßwellentherapie bietet Vorteile gegenüber Medikamenten oder Stentbehandlungen. Studien zeigen, dass sie bei vielen Männern wirksam ist und sogar eine Heilung ermöglichen kann.

Studien zur Wirksamkeit

Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit der Stoßwellentherapie. In einer Studie konnten 75% der behandelten Männer wieder eine spontane Erektion haben. Bei einer anderen Studie verbesserten sich die Erektionsfähigkeiten um mindestens 5 Punkte im IIEF-Score. Auch Männer, die auf PDE-5-Hemmer nicht ansprechen, konnten von der Therapie profitieren.

Zusammenfassung der Studien
Die medikamentöse Therapie mit PDE-5-Hemmern ist insgesamt effektiver. Für Männer, die diese Medikamente nicht vertragen, ist die Stoßwellentherapie eine interessante Alternative, die nicht nur Symptome lindert, sondern auch heilen kann.

75 PROZENT MIT SPONTANEREKTION

Demnach ist die positive Wirkung der Stosswellentherapie in mehreren Studien klar nachweisbar. In einer Studie wurden 135 Männer mit Erektionsstörungen untersucht. Eine Gruppe erhielt eine echte Stosswellentherapie, bei der anderen wurde die Behandlung nur vorgetäuscht. Das Ergebnis: 75 Prozent der zuvor impotenten Männer waren nach der Stosswellentherapie zu einer Spontanerektion in der Lage.

EREKTIONS-SCORE KLAR VERBESSERT

Eine weitere Studie untersuchte 59 Männer, die zuvor PDE-5-Hemmer erfolgreich eingenommen hatten. Bei 65 Prozent der Teilnehmer verbesserte sich die Erektionsfähigkeit um mindestens 5 Punkte nach dem sogenannten IIEF-Score. IIEF steht für «International Index of Erectile Function». Der IIEF-Score wird in der Medizin nicht nur in der Diagose von Erektionsstörungen, sondern auch zur Erfolgskontrolle von Therapien angewendet. Den entsprechenden Selbsttest finden Sie auch auf unserer Webseite: „Leiden Sie unter krankhaften Erektionsstörungen?“.

Aber auch bei Männern, die auf PDE-5-Hemmer nicht ansprechen, ist der Nachweise der Wirksamkeit gelungen. Demnach bewirkte die Stosswellentherapie bei gut der Hälfte der 55 Teilnehmer eine für den Geschlechtsverkehr ausreichend harte und andauernde Erektion.

STOSSWELLEN SINNVOLLE ALTERNATIVE ZU PDE-5-HEMMERN

Das Ergebnis der Studienauswertungen lässt sich bislang knapp so zusammenfassen: Wenn man alle Männer mit Erektionsstörungen betrachtet, ist die medikamentöse Therapie mit PDE-5-Hemmern insgesamt effektiver. Für Männer, die PDE-5-Hemmer nicht vertragen, ist die Stosswellentherapie eine interessante Alternative. Zudem spricht für die Stosswellentherapie, dass diese Behandlungsform Erektionsstörungen nicht nur symptomatisch lindert, sondern sogar heilen kann.