Ejaku­lations­störung

non-invasiv

Ablauf

in Kurzform

1

Diagnose und Anamnese

Umfassende medizinische und psychologische Untersuchung, um die genaue Art der Ejakulationsstörung zu identifizieren und mögliche Ursachen zu ermitteln.

2

Medikamentöse Therapie:

Abhängig von der Art der Ejakulationsstörung erfolgt die Verordnung von Medikation.

3

Verhaltenstherapie

Sexualtherapie und Techniken zur Verzögerung der Ejakulation oder zur Förderung des Ejakulationsprozesses, oft in Kombination mit Partnerübungen.

4

Beckenbodentraining

Physiotherapeutische Maßnahmen zur Stärkung und Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur, um den Ejakulationsprozess zu verbessern.

5

Psychologische Unterstützung:

Behandlung von zugrunde liegenden psychischen Problemen wie Stress, Angst oder Beziehungsproblemen, die die Ejakulationsstörung verstärken könnten.

Resultat

Das Hauptziel der Behandlung ist es, den Ejakulationsprozess zu normalisieren und die sexuelle Zufriedenheit zu verbessern, indem sowohl körperliche als auch psychische Faktoren behandelt werden.

Ejakulationsstörungen sind eine Gruppe von sexuellen Funktionsstörungen, die den Ejakulationsprozess betreffen. Dazu gehören vorzeitige Ejakulation, verzögerte Ejakulation oder das Ausbleiben der Ejakulation. Diese Störungen können die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein stark beeinträchtigen und belasten häufig auch die Partnerschaft. Die Ursachen können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein, weshalb eine umfassende Diagnose und maßgeschneiderte Behandlung erforderlich sind.

Ejakulationsstörungen sind eine Gruppe von sexuellen Funktionsstörungen, die den Ejakulationsprozess betreffen. Dazu gehören vorzeitige Ejakulation, verzögerte Ejakulation oder das Ausbleiben der Ejakulation. Diese Störungen können die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein stark beeinträchtigen und belasten häufig auch die Partnerschaft. Die Ursachen können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein, weshalb eine umfassende Diagnose und maßgeschneiderte Behandlung erforderlich sind.

 

 

Der vorzeitige Samenerguss, auch Ejaculatio praecox genannt, ist die häufigste Ejakulationsstörung des Mannes überhaupt.

Ejaculatio praecox, als angeborene Störung, tritt mit Beginn der sexuellen Aktivität auf und bleibt unbehandelt lebenslang bestehen. Dabei handelt es sich um eine neurobiologische Erkrankung. Die Ursache ist auf eine Fehlfunktion bestimmter Rezeptoren zurückzuführen. Hier handelt es sich entweder um eine Unterfunktion der den Samenerguss unterdrückenden Serotonin 5-HT2C-Rezeptoren oder auf eine Überfunktion der den Samenerguss stimulierenden 5-HT1a-Rezeptoren.

Darüber hinaus ist die Ejakulationszeit von anderen Faktoren abhängig, wie

Chronisch entzündliche Prozesse im Beckenbereich (z. B. chronische Prostataentzündung)

Schilddrüsenüberfunktion

Erektionsstörung

Sexuelle Beziehung bei neuer Partnerschaft

Veränderte Begleitumstände wie Stress, ängstliche Anpassung

Die verzögerte Ejakulation, auch Ejaculatio retarda genannt, ist eine Form der Ejakulationsstörung, bei der es zu einem verspäteten Samenerguss kommt. Bleibt der Samenerguss vollständig aus, spricht man von Anejakulation.

Die möglichen Ursachen einer verspäteten Ejakulation sind vielfältig und umfassen physische und psychische Auslöser. Dazu zählen u.a.:

  • Hypogonadismus
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Unterfunktion der Hirnanhangdrüse (Hypophyse)
  • Stoffwechselstörungen (Diabetes mellitus, Cushing-Syndrom)
  • Chirurgische Eingriffe (Prostatektomie, Beckenchirurgie, Zirkumzision)
  • Medikamente (u.a. SSRI, Opiate, Benzodiazepine, Antipsychotika, Antihypertensiva)
  • Drogenabusus
  • Psychische Faktoren (Stress, Paraphilie)

Emissionsverlust und Ejakulationsverlust (Anejakulation – Retrograde Ejakulation)

Bleibt der Samenerguss praktisch immer aus, spricht man von Emissions- bzw. Ejakulationsverlust oder Anejakulation. Hiervon zu unterscheiden ist die retrograde Ejakulation, bei der das Sperma beim Orgasmus auf Grund eines nicht mehr funktionierenden Blasenhalsverschlusses in die Blase geschleudert und dann bei dem ersten Urinieren nach dem Orgasmus wieder herausgepinkelt wird. Sowohl die Anejakulation, also auch das Ausbleiben des Samenergusses, als auch die retrograde Ejakulation sind als pathologisch (krankhaft) anzusehen und bedürfen einer eingehenden Ursachenforschung.

Die häufigsten Ursachen für Ejakulationsverlust und Emissionsverlust

 

1

Angeborene Erkrankungen

…wie Utriculuszysten, Samenblasenagenesie (fehlende Samenblasenanlage), Ductus ejaculatorius – Verschluss/Zyste, Heterotopes Schwellkörpergewebe.

2

Medikamente

(Arzneimittelbedingte Nebenwirkungen)

3

Neurologische Erkrankungen/Störungen

…wie Polyneuropathien mit Beteiligung des autonomen Nervensystems (Sympathikus), häufig bei Diabetes mellitus und Alkoholkrankheit. Erkrankungen des Rückenmarks (Tumore, Entzündungen). Erkrankungen des Gehirns (Tumore, Gefäßprozesse, Entzündungen)

4

Erkrankungen im Becken-Bauchraum

…wie Tumore, Gefäßprozesse

5

Verletzungen

Becken-/Damm-Pfählungsverletzungen, Symphysen- und Ileosakralfugen-Sprengungen mit Nervenverletzungen, Blasenhalsabrisse

6

Operationen

…wie Transurethrale Prostataoperationen, retroperitoneale Lymphknotenentfernungen bei Hoden- oder Nierenkrebs. Eingriffe an der Bauchschlagader (Aorta) sowie Rektum (Mastdarm)

Dr. med. Ewgeni Rosengrün
Facharzt für Urologie

„Die Behandlung von Ejakulations­störungen zielt darauf ab, den Ejakulations­prozess zu normalisieren und die sexuelle Zufriedenheit durch eine Kombination aus medikamentösen, therapeutischen und psychologischen Ansätzen zu verbessern.“

KURZINFOS ZUR METHODE

Dauer

auf Anfrage

Narkose/-Anästhesie

Vollnarkose

Klinik­­aufenthalt

auf Anfrage

Nach­behandlung

auf Anfrage

Arbeits­fähigkeit

auf Anfrage

Gesell­schafts­­fähigkeit

auf Anfrage

Kontroll­­unter­suchungen

auf Anfrage