Behand­lung des Becken­boden­syndroms

non-invasiv

Ablauf

in Kurzform

1

Diagnosestellung

Umfassende Untersuchung durch unseren Urologen, um andere Ursachen auszuschließen und die richtige und effektivste Behandlungsform zu definieren.

2

Festlegung und Umsetzung Therapieform

(siehe Liste unter Einleitung)

Resultat

Das Hauptziel der Behandlung ist die Linderung der Schmerzen und die Verbesserung der Lebensqualität, indem sowohl körperliche als auch psychische Komponenten des Syndroms adressiert werden.

Das chronische Beckenschmerzsyndrom (Chronic Pelvic Pain Syndrome, CPPS) beschreibt anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen im Beckenbereich. Es ist von Schmerzen, die auf eine andere Grunderkrankung (z.B. entzündliche Prozesse) zurückgeführt werden können, zu unterscheiden. Die Schmerzen können auf eine bestimmte Stelle oder ein Organ wie die Prostata, den Penis, den Hoden, den After- bzw. Dammbereich, Rückrnbereich oder an mehreren Stellen auftreten. Weitere Symptome können auch Unbehagen oder Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr, sowie Erektionsstörungen sein. Die Ursachen des CPPS sind unklar, aber es wird angenommen, dass es von einer Kombination aus körperlichen, psychischen und Umweltfaktoren verursacht werden kann.
Die Diagnostik beim chronischen Beckenschmerzsyndrom ist individuell und richtet sich nach der Art der Beschwerden und den auszuschließenden Ursachen derselben.

Folgende Therapien eignen sich zur Behandlung des chronischen Beckenschmerzsyndroms

Physiotherapie inklusive Erweiterungen mit elektromagnetischer Therapie

Physiotherapie umfasst Übungen und Techniken zur Förderung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers. Erweiterungen mit elektromagnetischer Therapie nutzen elektromagnetische Felder, um Heilungsprozesse zu unterstützen und Schmerzen zu lindern.

Mikrowellentherapie, Stoßwellentherapie oder Formen der Akupunktur

Mikrowellentherapie: Nutzung von Mikrowellen zur gezielten Erwärmung von Gewebe, z.B. zur Tumorbehandlung.

Stoßwellentherapie: Einsatz von hochenergetischen Schallwellen zur Schmerzbehandlung und Gewebereparatur.

Akupunktur: Stimulation spezifischer Punkte am Körper, meist durch Nadeln, zur Schmerz- und Symptombehandlung.

Fokussierte psychologische Therapie

Fokussierte psychologische Therapie ist eine gezielte Behandlung, die auf spezifische psychische Probleme und deren Lösung ausgerichtet ist.

Entzündungshemmende Medikamente

Entzündungshemmende Medikamente reduzieren Entzündungen und lindern damit verbundene Schmerzen und Schwellungen.

Medikamentöse Therapie im Rahmen der Prostatabehandlung

Die medikamentöse Therapie bei Prostatabehandlung nutzt Arzneimittel, um Prostatabeschwerden zu lindern oder das Wachstum zu hemmen.

Antibakterielle oder antivirale Therapie

Antibakterielle oder antivirale Therapie ist die Behandlung von Infektionen durch Medikamente, die Bakterien bzw. Viren gezielt bekämpfen.

Phytotherapie

Phytotherapie ist die Behandlung von Krankheiten mit pflanzlichen Wirkstoffen.

Neuromodulative Therapie

Neuromodulative Therapie bezeichnet Behandlungsverfahren, die durch elektrische oder pharmakologische Reize die Nervenaktivität beeinflussen, um Funktionsstörungen zu lindern.

Transkutane elektrische Nervenstimulation

Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine Schmerztherapie, bei der elektrische Impulse über die Haut auf Nervenbahnen wirken, um Schmerzen zu lindern.

Perkutane Tibialis-Nervenstimulation

Die perkutane Tibialis-Nervenstimulation ist eine Therapie, bei der durch Hautreize am Schienbeinnerv elektrische Impulse zur Verbesserung von Blasen- oder Darmfunktionen gesendet werden.

Sakrale Nervenstimulation

Sakrale Nervenstimulation ist eine Therapie, bei der elektrische Impulse an die Sakralnerven gesendet werden, um Blasen- oder Darmfunktionen zu regulieren.

Chirurgische Resektion

Eine chirurgische Resektion ist die operative Entfernung von erkranktem Gewebe oder Organanteilen.

Dr. med. Ewgeni Rosengrün
Facharzt für Urologie

„Die Behandlung des Beckenbodensyndroms beim Mann zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern, indem physische und psychische Therapien kombiniert werden.“

KURZINFOS ZUR METHODE

Dauer

auf Anfrage

Narkose/-Anästhesie

Vollnarkose

Klinik­­aufenthalt

auf Anfrage

Nach­behandlung

auf Anfrage

Arbeits­fähigkeit

auf Anfrage

Gesell­schafts­­fähigkeit

auf Anfrage

Kontroll­­unter­suchungen

auf Anfrage